Die Umqualifizierung von Verträgen kann bei Scheinselbstständigkeit erhebliche arbeitsrechtliche Folgen haben. Entscheidend ist nicht nur die Bezeichnung eines Vertrags, sondern vor allem, wie die Zusammenarbeit tatsächlich gelebt wird. Im Video wird erläutert, wann eine vermeintlich selbstständige Tätigkeit rechtlich näher an einem Dienstverhältnis liegen kann und welche Kriterien dabei regelmäßig geprüft werden. Dazu zählen etwa persönliche Abhängigkeit, Weisungsgebundenheit, organisatorische Eingliederung und die tatsächliche Ausgestaltung des Arbeitsalltags. Für DienstnehmerIn und DienstgeberIn können sich daraus Fragen zu Entgelt, Sozialversicherung, Abgaben und weiteren Verpflichtungen ergeben. Gerade in Wien ist eine sorgfältige rechtliche Prüfung sinnvoll, wenn Vertragsinhalt und gelebte Praxis auseinanderfallen oder Unsicherheiten bei freien Dienstverträgen und Werkverträgen bestehen. Das Video gibt einen kompakten Überblick über typische Problemfelder und mögliche Ansatzpunkte für die rechtliche Einordnung. Dieses Video ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.